Makeln mit Franchise-Netz

Wer Immobilien vermittelt, aber noch keine eigene Konzession hat, sollte sich das Franchise-System ERA genauer ansehen. Dort werden noch Partner gesucht.

Bis 2005 betrieb Thomas Pichler als selbstständiger Immobilienmakler im niederösterreichischen Neunkirchen ein Büro mit zwei Mitarbeitern. Die Geschäfte gingen zwar nicht schlecht, aber trotzdem wollte Pichler sich verbessern. Er hatte den Traum, Marktführer in seiner Region zu werden. „Mir war allerdings klar, dass das wegen der erforderlichen Werbemaßnahmen alleine sehr teuer und daher schwer machbar war“, erzählt Pichler. Also sah er sich nach einem potenten Partner um und stieß auf ERA. 2006 trat er dem Franchise-System schließlich bei.

Individualität bleibt erhalten

Pichler hatte sich auf seiner Partnersuche auch andere Franchise-Systeme angesehen, die einzelkämpfenden Immobilienmaklern den Komfort eines gemeinsamen Auftritts unter einer starken Marke bieten. Er entschloss sich für ERA, weil „bei ERA die Individualität erhalten bleibt“. Das heißt, bei ERA muss der neue Franchise-Partner nicht alles, was er sich vor dem Eintritt ins System mühsam aufgebaut hat, komplett der Corporate Identity opfern.

Seit Pichler Franchise-Nehmer ist, läuft es für ihn noch besser als zuvor. Aktuell hat er sechs Mitarbeiter, davon sind vier Makler. Pichler selbst arbeitet voll mit. Seine Makler sind mit einem geringen Fixum angestellt und erhalten zusätzlich Provisionen bei Verkaufserfolgen. Das Büro ist noch dasselbe wie früher. „Es ist rund 200 Quadratmeter groß und liegt an einer Zufahrtsstraße gegenüber dem Bezirksgericht, das bringt Laufkundschaft“, meint Pichler. Laufkundschaft findet der Immobilienprofi so wichtig, dass er am liebsten ein Büro in einem Einkaufszentrum hätte. Umsatz mehr als verdoppelt Pichler resümiert zufrieden: „Bevor ich bei ERA war, machte ich weniger als 100.000 Euro Honorarumsatz im Jahr, jetzt mache ich 250.000.“ Der Niederösterreicher hat bei ERA damit das gefunden, was er in einem Franchise-System zu finden hoffte. Auch wenn er sich um Werbung immer noch hauptsächlich selbst kümmert, kann er dabei jetzt auf finanzielle Unterstützung im Ausmaß von meist 50 Prozent aus dem Marketing-Topf zählen. Dieser wird aus den Werbegebühren der Franchise-Nehmer gespeist.
Weitere Vorteile eines großen Netzwerks seien neben einer überregionalen Marke professionell gestaltete Werbematerialien, die Ausbildung der Mitarbeiter, günstige Preise bei Immobilienportalen im Internet oder die Möglichkeit, mit Kollegen in anderen Regionen Österreichs Aufträge auszutauschen. Pichler: „Ob man das macht, steht jedem frei, eine Einbringungspflicht gibt es bei ERA nicht.“ Damit es zu keinen Konflikten zwischen den Franchise-Partnern kommt, existieren für solche und andere Zusammenarbeiten genaue Regeln.

 

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