ERA Magazin - besser Wohnen

WOHNTREND

Betonoptik

Stressless, Stressless Emma Sofa E350 in Stoff Green mit Longseat, 3404460

Wände in Beton Optik verleihen dem Wohnraum einen Used-Look und verbreiten das Flair eines industriellen Lofts. Doch wer hat schon das Glück in einem alten Fabriksgebäude zu wohnen, das natürliche, freigelegte Betonwände hat?

Mit wenigen Handgriffen und Materialien aus dem Baumarkt können im eigenen Wohnbereich im Handumdrehen schöne Akzente gesetzt werden, welche dem Raum ein völlig anderes Aussehen verleihen. Je nach Wohnstil kann aus unterschiedlichen Graustufen, passend zum übrigen Interieur, gewählt werden. Durch die Kombination der Betonoptik- Wand mit anderen Materialien wie Holz, Marmor oder Fliesen kann ein einzigartiger Stil kreiert werden.

Die im Handel erhältlichen Sets sind üblicherweise aufeinander abgestimmt und enthalten sowohl die Grundbeschichtung, die Effektbeschichtung als auch das passende Strukturwerkzeug. Außerdem wird ein Rührholz, eine Farbwanne sowie ein Kurzflorroller benötigt, um die Farbe auftragen zu können.

Zu Beginn empfiehlt es sich, die Beton-Optik Grundbeschichtung mit einem Rührholz gründlich durchzumischen. Dann muss die Fläche, die anschließend bearbeitet werden soll, sorgfältig abgeklebt werden, damit nicht aus Versehen Farbe auf die umliegenden Wände gelangt. Ebenso muss der Boden und umstehen Möbel mit Folie abgedeckt werden, um Flecken zu vermeiden. Ist die Wand, die bearbeitet werden soll, uneben durch vorhandene Farb- oder Tapetenrest, so muss die Wand zuerst gründlich abgeschliffen werden.

Zunächst wird die Grundbeschichtung als Basis auf die Fläche aufgetragen. Hierfür eignet sich am Besten ein Kurzflorroller, mit dessen Hilfe eine Fläche von 1-2 m2 gestrichen wird. Anschließend wird mit einem „Beton-Optik“ Strukturwerkzeug die gestrichene Fläche bearbeitet. Durch diese Spachtel kann der strukturierte Effekt erzielt werden, wie bei einer echten Betonwand. Hierfür wird einfach kreuz und quer über die Wand gestrichen, bis kleine Rillen und Kanten auf der Wand entstehen. Dieser Prozess wird nach und nach auf der gesamten Wand wiederholt. Wichtig ist, leicht in die bereits gestrichene Fläche hineinzustreichen, um unschöne Ränder zu vermeiden. Ist die gesamte Wand mit Grundspachtelmasse bearbeitet, so muss diese etwa 6-12 Stunden, je nach Produkt, trocknen. Nach dem Trocknen des Beton- Optik-Grundspachtels kann die Effektbeschichtung verwendet werden. Diese wird erneut mit einem Kurzflorroller möglichst dünn auf einer kleinen Fläche von 1-2 m2 aufgetragen. Direkt im Anschluss daran wird die Effektspachtelmasse mit dem Strukturwerkzeug verstrichen. Je mehr Druck ausgeübt wird, umso stärker scheint der Untergrund durch und erzeugt die gewünschte unebene Optik. Ist die Fläche fertig bearbeitet, so werden die nächsten 1-2 m2 bearbeitet, wobei erneut in die bereits gestrichene Fläche hineingearbeitet werden muss, um schöne Übergänge zu erzeugen.