ERA Magazin - besser Wohnen

WOHLFÜHL-OASE

Wellness für Zuhause

©Repabad GmbH, Dampfbad Unikat im privaten Badezimmer, 853977

 

Ob nach dem Sport, nach einem Spaziergang in der Kälte oder als entspanntes Sonntagsprogramm – ein Gang in die Sauna tut Körper und Geist gut. Die trockene Wärme löst Muskelverspannungen, sorgt für eine bessere Durchblutung und stärkt nachweislich die Abwehrkräfte. Nicht immer muss für diese entspannten Stunden ein Ausflug in ein Wellnesshotel unternommen werden, denn Sauna, Dampfbad und Infrarotkabine lassen sich, oft auch in kombinierter Form, ebenso im eigenen Zuhause einbauen.
Vorbei sind die Zeiten, in denen eine Sauna im Keller versteckt werden musste – mittlerweile gibt es viele moderne und ansehnliche Lösungen, welche im Badezimmer oder sogar sichtbar im Wohnraum integriert werden können. Eine Sauna wird mit einem Saunaofen beheizt und erreicht dadurch Temperaturen von bis zu 100 Grad Celsius. Die klassische Variante der Sauna ist die finnische Sauna. Bei einer Temperatur zwischen 80 und 100 Grad Celsius werden die Poren der Haut geöffnet und Schadstoffe durch das Schwitzen ausgeschieden. Der Wechsel zwischen der Erwärmung beim Saunagang und der anschließenden Abkühlung wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus und regt den Kreislauf an. Eine sanftere Variante der Sauna ist die Biosauna, da hier eine Luftfeuchtigkeit von ca. 45% herrscht und sich die Temperatur zwischen 50 und 80 Grad Celsius bewegt.
Platzsparende Infrarot-Kabinen
Wer wenig Platz zur Verfügung hat, der sollte darüber nachdenken, statt einer Sauna eine Infrarotkabine einbauen zu lassen. Diese sind meist nicht größer als eine Duschkabine und haben zusätzlich einen geringeren Stromverbrauch als eine herkömmliche Sauna. Da die Temperatur in einer Infrarotkabine nur zwischen 30 und 50 Grad Celsius liegt, ist eine Sitzung schonender für den Kreislauf und das Herz. Der Körper wird hierbei nicht durch die hohe Raumtemperatur, sondern durch die Infrarotstrahlen langsam von innen heraus erwärmt. Die Infrarotstrahlen dringen bis 4 Millimeter unterhalb der Hautoberfläche ein und entfalten daher auch dort ihre Wirkung. Muskelverspannungen werden gelockert, der Kreislauf und die Durchblutung angeregt und das Immunsystem gestärkt. Ebenso werden durch das Schwitzen Gift- und Schadstoffe im Körper über die Haut ausgespült. Je nach Belieben kann zusätzlich zur Wärme auch ein unterschiedliches Farblicht aktiviert werden, das sich ebenso positiv auf den Körper auswirkt.
Im Gegensatz zur Sauna liegt die Temperatur im Dampfbad nur bei ca. 50 Grad Celsius und es herrscht eine Luftfeuchtigkeit von rund 80 – 100 %. Durch die relativ niedrigen Temperaturen sind Dampfbäder schonender für den Körper als Saunen und eignen sich daher auch für Menschen mit einem schwachen Herz-Kreislauf. Vor allem bei Atemwegserkrankungen oder Rheuma kann der regelmäßige Gang ins Dampfbad schmerzlindernd wirken. Die platzsparendste und einfachste Variante ist die Dampf- Dusche – hierbei wird, wie der Name schon verrät, ein Dampfgenerator in der Duschkabine integriert und der Dampf aus mehreren Düsen in die Kabine geleitet. Durch ein Belüftungssystem wird der Dampf immer wieder nach außen geleitet und frische Luft in die Kabine zugeführt.
Ob Sauna, Dampfbad oder Infrarotkabine hängt von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben eines jeden Menschen ab, aber auch von dem verfügbaren Platz. Doch es muss nicht immer ein großer Wellnesstempel sein, um Entspannung nach Hause zu bringen, denn selbst auf begrenztem Platz kann eine eigene kleine Oase der Ruhe entstehen.