ERA Magazin - besser Wohnen

Wo Wohn’ ich?

WO WOHN‘ ICH?

Und was hab‘ ich?

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Genau betrachtet hinken wir Österreicher mit 44 Prozent in Bezug auf die eigenen 4 Wände dem europäischen Durchschnitt gewaltig hinter- her, der ist nämlich mit 56 Prozent Wohneigentumsrate deutlich höher und in absoluten Zahlen ist das relativ viel. Gut, da hat man jetzt eigentlich ganz andere Zahlen im Kopf, denn das von Klaus Lugger herausgegebene „Österreichische Wohnhandbuch 2010“ errechnete damals beispielsweise genau 56 Prozent Wohneigentümer in unserem Lande, bestehend aus 46 Prozent eigenbenützenden Gebäudeeigentümern (auch Einfamilienhaus-Besitzer genannt) sowie 10 Prozent Wohnungseigentümern. 44 Prozent und damit die eindeutige Minderheit sind demnach Mieter. Und auch nach der letzten verfügbaren Mikrozensus-Auswertung der Statistik Austria zu diesem Thema (für 2011) sind mindestens die Hälfte der rund 3,65 Millionen österreichischen Hauptwohnsitz-Wohneinheiten zu den Rechtsverhältnissen Hauseigentümer (1,434 Mio.) und Wohnungseigentümer (392.000) zu zählen, zu- sammen also 1,826 Millionen Eigentümer-Haushalte. Österreich ist nach allen halbwegs aktuellen Untersu- chungen also ein Land der Eigentümer. Nun, eine Studie, für die laut Aussendung 1.000 Konsumentinnen und Konsumenten über 18 Jahren online mit standardisierten Fragebögen befragt worden sind, suggeriert, dass Österreich hier im europäischen Ver- gleich in irgendeiner Form hinterherhinken würde. Spitzenreiter beim Wohnungseigentum sind die Polen mit 69 Prozent, gefolgt von den Italienern, Luxemburgern und Spaniern mit jeweils 68 Prozent. Weniger eigene Wohnimmobilien als die Österreicher besitzen etwa die Deutschen, hier liegt der Anteil bei 40 Prozent. Aber wer kann schon sagen, welches Verhältnis von Eigentum und Miete volkswirtschaftlich betrachtet das beste ist? Der Wohnbauforscher Christian Donner hat das versucht, er kam in seinen Studien zu dem Schluss, dass als grober Richtwert ein Anteil von 50 bis 80 Prozent Eigentum gelten sollte. Wichtiger ist für ihn jedenfalls, dass sich der Mieten-Sektor je zur Hälfte auf private und geregelte Mietwohnungen verteilen sollte. Wie auch immer, der Verfasser dieses Artikels denkt, dass man sich in den eigenen vier Wänden doch noch am wohlsten fühlt, vorausgesetzt die Finanzierungbelastung und der Wohnwert liegen im richtigen Verhält- nis. Um hier immer auf der sicheren Seite zu sein, sind unsere ERA Kollegen mit Rat und Tat an der Seite der Konsumenten, die wir von ERA aber „unsere lieben Kunden“ nennen. Wir denken, dass eine professionelle und punktgenaue Beratung in freundlicher – teilweise sogar freundschaftlicher – Atmosphäre das Thema „eigene Immobilie“ zum Erfolg begleiten sollte.

In diesem Sinne,

Ihr Gottfried Hackbarth