ERA Magazin - besser Wohnen

Wie sieht’s aus

Hackbarth_ausgeschnitten

Es geht ja jetzt schon einige Jahre relativ stabil ansteigend mit der Werthaltigkeit
von Wohnimmobilien. Ein Jahr läuft besser als das andere,
aber jedes Jahr wird irgendwie wieder das Gespenst einer Immobilienblase
heraufbeschworen.

Nun, was ist eine Immobilienblase im weiteren Sinne, es ist nichts anderes als eine Spekulationsblase auf dem Immobilienmarkt, welche aber doch einen wesentlichen Einfluss auf den Immobilienankauf oder -verkauf bzw. die Preise derselben hat. Durch eine Überhitzung von Angebot und Nachfrage wird bewirkt, dass Immobilien teilweise zu überhöhten Preisen am Markt angeboten werden, die teilweise mit dem realen Wert der Häuser oder Wohnungen, aber auch der Grundstücke gar nichts mehr zu tun haben.

Neben den privaten Immobilienkäufern gibt es auch institutionelle, also professionelle Marktteilnehmer, die gezielt auf weitere Preissteigerungen spekulieren, auch nachdem die Preise ihren Höchststand bereits erreicht haben. Wenn sie dann rapide fallen, nimmt der Immobilienboom ein abruptes Ende. In diesem Fall spricht man auch vom Platzen der Immobilienblase. Wirtschaftliche sowie geldpolitische Folgen einer geplatzten Spekulationsblase können dabei durchaus global spürbar sein. Es gibt verschiedene Gründe für eine vom realen Wert abgekoppelte Preisentwicklung. In der Vergangenheit entstanden Immobilienblasen weltweit, zum Beispiel in den USA, sowie in Spanien, aber auch in Japan. Die Ursache waren niedrige Zinsen und sehr leichte Bedingungen für die Kreditvergabe.

Steigende Immobilienpreise alleine sind per se noch nicht als Blasenbildung einzustufen. Erst dann, wenn die Preise deutlich über dem realen Sachwert liegen, wird es speziell für private Käufer und Anleger einigermaßen gefährlich. Ein sehr wichtiger Indikator für eine überbewertete Immobilie ist das Verhältnis des Kaufpreises zu den zu erwartenden Mietzahlungen. Aus den Mieten lässt sich mit ziemlicher Sicherheit der eigentliche Wert einer Wohnimmobilie herleiten.

Damit unsere Kunden nicht in diese Fallen tappen, haben wir von ERA Tag für Tag und auch Jahr für Jahr unsere Ohren am Markt. Durch professionelle Markteinschätzung und sorgfältige Bewertung der Immobilien kann man das Risiko gering halten bzw. minimieren.

Die gute Nachricht ist, das Gespenst einer Immobilienblase ist aktuell nicht in Sicht, und wenn es anders kommen würde, sind unsere Kunden die allerersten, die es erfahren werden. In diesem Sinne wünsche ich allen Kunden und Lesern ein weiteres erfolgreiches Immobilienjahr.

Ihr Gottfried Hackbarth