ERA Magazin - besser Wohnen

Lebenselixier Schlaf

Ein Drittel des Lebens verbringen wir schlafend

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Rund ein Drittel ihres Lebens verbringen Menschen schlafend. Ausreichend Schlaf ist eine wichtige Voraussetzung für die Funktionalität und die Leistungsbereitschaft des Körpers und ist eine ebenso große Notwendigkeit wie Wasser und Nahrung. Im Schlaf können sich Körper und Gehirn regenerieren, die Abwehrkräfte werden gestärkt, Hormone regen das Zellwachstum an und das Gehirn verarbeitet, was es in den Stunden zuvor gelernt hat.
Wie viel Schlaf braucht der Mensch?
Die Anzahl der Stunden, die ein Mensch braucht, sind von Person zu Person verschieden und variieren je nach Alter, Veranlagung und Gewohnheiten. Ausschlaggebend ist, wie er- holt man sich am Morgen fühlt und ob man konzentriert und energiegeladen ist. Wissenschaftliche Studien belegen, dass ein Durchschnitt von sieben bis acht Stunden Schlaf am effektivsten ist, da Körper und Gehirn danach die größte Leistungsbereitschaft aufweisen. Kinder und Jugendliche brauchen in der Regel mehr Schlaf als Erwachsene, doch auch hier gibt es keine allgemein geltende Formel, da sich der jeweilige Bedarf ebenso an der Persönlichkeit des jungen Menschen orientiert.
Bereits kurz nach dem Einschlafen durchläuft der Körper die erste Tiefschlafphase. Hierbei schüttet das Gehirn eine große Menge des Wachstumshormons Somatropin aus, welches die Knochenfestigkeit stärkt, die Leistungsfähigkeit erhöht und die Wundheilung fördert. Schlaf gliedert sich generell in zwei unterschiedliche Stadien, der REMPhase (engl. rapid eye movement) und der NREM-Phase (engl. non rapid eye movement). Erstere umfasst ungefähr 20% der Schlafenszeit eines Erwachsenen und bringt besonders lebhafte Träume mit sich. In diesem Stadium bewegt der Schläfer seine Augen unter den geschlossenen Liedern schnell hin und her. Das zweite Stadium unterteilt sich in vier Phasen: zwei Leichtschlaf- und zwei Tiefschlafphasen. Diese Phasen wechseln sich in der Nacht mehrmals ab, am Morgen überwiegen allerdings die REM-Schlaf- und Leichtschlafphasen. Die unterschiedlichen Schlafstadien werden über Nerven signale im Gehirn gesteuert und können durch externe Faktoren wie beispielsweise durch Alkohol oder Nikotin oder der Psyche beeinflusst werden. Kreisen die Gedanken eines Menschen dauerhaft um Sorgen, Ängste oder Konflikte, so werden Stresshormone ausgeschüttet, die den gesamten Organismus nicht zur Ruhe kommen lassen, was wiederum in Schlafstörungen oder sogar Depressionen resultieren kann.
Äußere Einflüsse auf den Schlaf
Die Gestaltung des Schlafzimmers hat großen Einfluss auf die Qualität des Schlafens. Als wichtigste Voraussetzung gilt, dass man sich im eigenen Schlafbereich wohl fühlt, denn nur dann ist man in der Lage sich zu entspannen. Ein hoher Geräuschpegel kann den Schlaf stark beeinträchtigen, ebenso auch Helligkeit im Schlafzimmer. Wichtig ist daher, dass der Raum durch Vorhänge oder Jalousien abgedunkelt werden kann. Großen Einfluss auf den Schlaf haben auch Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit. Die ideale Raumtemperatur liegt bei zirka 18 Grad, da der Körper in der Nacht weder schwitzen noch frieren sollte.
Der Mensch verliert durch die Atmung  oder in Form von Schweiß über die Haut in einer Nacht bis zu einem halben Liter Flüssigkeit. Ist das Raumklima im Schlafzimmer zu trocken, so trocknen auch die Atemwege schnell aus, wodurch Erkältungen oder andere Krankheiten gefördert werden können. Flüssigkeitsmangel belastet auch den Stoffwechsel, daher sollte darauf geachtet werden, das Schlafzimmer vor dem Zubettgehen gründlich zu lüften oder vorzugsweise bei offenem Fenster zu schlafen.
Wie man sich bettet, so liegt man
Die richtige Auswahl des Bettes, der Matratze oder des Lattenrosts hat ebenso eine große Auswirkung auf die Schlafqualität. Boxspringbett oder Holzrahmen, Federkern- oder Kaltschaummatratze, elektrisch verstellbarer oder herkömmlicher Lattenrost – die Auswahl im Fachhandel scheint unendlich. Im Liegen entspannt sich die Rückenmuskulatur und Schultern und Hüfte werden entlastet, allerdings nur, wenn die Unterlage perfekt auf den Körper des Menschen abgestimmt ist. Bei der Wahl des Bettes und der Matratze empfiehlt es sich daher, nicht nur auf den günstigeren Preis zu achten, sondern sich vor dem Kauf ausführlich von einem Fachmann beraten zu lassen.
Richtig schlafen
Welches Bett ist am besten geeignet? Selbst wer spät schlafen geht, verbringt einen großen Teil seines Lebens im Bett. Daher ist es nur vernünftig, sich über das richtige Bett Gedanken zu machen und dementsprechend auszuwählen.
Diverse Aspekte bei der Auswahl eines Bettes
Wichtig ist, dass man sich wohlfühlt. Und das in jeder Nacht, für mehrere Jahre. Das Wohlbefinden wird vor allem auch durch die Größe des Bettes bestimmt. Für zwei Personen sollte daher wenigstens das Maß von 140 cm Breite gewählt werden. Hier stehen viele Varianten zur Verfügung und meist gibt es ein und dasselbe Modell in verschiedenen Breiten.
Die richtige Matratze für erholsamen Schlaf
Menschen, die unter Rückenbeschwerden leiden, sollten sich für gut gepolsterte Betten mit richtigem Härtegrad entscheiden. Dieser Härtegrad wird durch das Gewicht des Schläfers bestimmt. In diesem Zusammenhang spielt auch der Lattenrost eine wichtige Rolle. Denn er stellt die Basis für das Bett dar. Eine gute Qualität bietet die richtige Grundlage.
Superiore – Exklusive Schlafvergnügen Boxspringbetten
Boxspringbetten verfügen bereits über das komplette Set von Lattenrost, Matratze und einem gepolsterten Rahmen. Diese Betten sind in der Regel höher als herkömmliche Betten, mit hochwertiger Matratze ausgestattet, bieten Boxspringbetten außergewöhnlichen Schlafkomfort. Manche Schlafzimmer sind klein, Stauraum wird benötigt. Dieses Problem lässt sich leicht lösen. Denn Betten mit Bettkasten oder Unterbettkommode bieten zusätzlichen Platz, der ansonst gar nicht genutzt werden würde.