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„KONDO“ YOUR LIFE

5 Schritte für mehr Ordnung nach Marie Kondo

Room interior with wardrobe and stylish ottoman chair

Alle Welt spricht momentan über Marie Kondo – Aufräumexpertin, Bestseller Autorin und Netflix Star. Millionen Menschen haben die Dokumentation „Aufräumen mit MarieKondo“ bereits gesehen und lauschengebannt den Tipps der 34-jährigen Japanerin für ein Leben mit weniger Chaos. Der Erfolg ihrer Methode liegt darin, nur jene Dinge zu behalten, die einem auch Freude bereiten – alles andere wird entsorgt. Aussortiert wird jedoch nicht wahllos und nicht nach Lust und Laune, sondern nach einem bestimmten Konzept. Denn nur so kann laut Marie Kondo langfristig Ordnung im eigenen Zuhause einziehen.
1. Aufräumen nach Kategorie, nicht nach Raum
Die Methode von Marie Kondo siehtvor, Habseligkeiten nach bestimmten Kategorien auszusortieren. Zuerst Kleidung, dann Bücher, anschließend Unterlagen und Papiere, gefolgt von Kleinkram und zu guter Letzt Erinnerungsstücke. Die Japanerin empfiehlt,mit der Kategorie anzufangen, beider das Wegwerfen weniger schwerfällt und sich systematisch zu Dingenvorzuarbeiten, die mit Emotionen verbunden sind.
2. Alles auf einen Haufen
Die beste Methode zum Ausmisten? Alles auf einen Haufen legen! Nur so wird einem bewusst, wie viele Dinge man wirklich besitzt und die Dringlichkeitdes Ausmistens visualisiert.
3. Machen die Habseligkeiten noch Freude
Hat man den Stapel an Kleidung, Büchernoder Erinnerungsstücken vorsich, dann beginnt der Prozess des Ausmistens. Hier gilt nur ein einzigesAuswahlkriterium. Bringt das jeweilige Stück noch Freude, dann darf es bleiben- alles andere wird ohne Kompromissentsorgt. Zwei Drittel aller Dingeim Haushalt können laut der Japanerinauf diese Weise aussortiert werden. Allseits bekannte Ausreden wie „DieJeans passt mir bestimmt bald wieder“sind hier also fehl am Platz!
4. Alles bekommt einen festen Platz
Der langfristige Erfolg der Methode von Marie Kondo liegt darin, allen Dingen im Haushalt einen festen Platz zu geben und sie nach Gebrauch dort auch wieder zu platzieren. Richtige Falttechniken für Kleidungsstücke oder eine bewusste Anordnung der Habseligkeiten in den Schubladen sorgt dafür, dass alle Stücke auf einen Blick ersichtlich sind und gleichzeitig platzsparend verstaut werden.
5. Danke sagen
Marie Kondo hält es für wichtig, alle Gegenstände zu respektieren und sich bei den Stücken, die man aussortiert zu bedanken. Denn genau diese Dankbarkeit soll einem dabei helfen, sich von Dingen zu lösen. Was zunächst etwas lächerlich klingen mag, kann einen dazu bringen, achtsam mit seinem Besitz umzugehen und ihn wertzuschätzen. Eben diese Achtsamkeit soll auch dabei helfen, sich beim Kauf in Zukunft zwei Mal zu fragen, ob man dieses Stück auch wirklich braucht. So wird verhindert, dass sich in kürzester Zeit wieder Chaos im Heim – und auch im Kopf – ansammelt.