ERA Magazin - besser Wohnen

Gesundes Wohnen liegt im Trend

Massivholzmöbel fördern das Wohlbefinden

Holz ist ein alter und immer wieder neu entdeckter Weggefährte für uns Menschen und daher ist es auch nicht verwunderlich, dass Massivholzmöbel immer stärker nachgefragt werden. Holz hat einen positiven Einfluss auf unser Wohlbefinden. Mehrere unterschiedliche Studien haben ergeben, dass der Geruch sowie die Optik von Holz maßgeblich für das Wohlfühlen verantwortlich sind.

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Wirkungen auf den Organismus
Der Duft der Zirbelkiefer zum Beispiel kann beim Einatmen den Puls und den Herzschlag von Menschen senken, was bei beruflich angespannten Personen ein wahrer Segen sein kann. Ebenso besitzen die Struktur und das Bild des Holzes eine beruhigende Wirkung auf den Betrachter und lassen einen wunderbar zur Ruhe kommen. Außerdem strahlt Massivholz auch eine gefühlte Wärme auf die Nutzer aus. Stein oder Metall können hier nicht mithalten. Einen weiteren positiven Effekt bringen die Poren von Holz mit sich. Feuchtigkeits-Überschüsse, die sich in der Raumluft befinden, kann Massivholz in sich aufnehmen und bei trockener Luft wieder abgeben.

„Klimaanlage“ Massivholz
Besonders in feuchten Winter- und trockenen Sommermonaten dienen Massivholzmöbel dank diesem Effekt als Puffersystem und tragen gleichzeitig zu einem gesunden Raumklima bei. Die anfallende Feuchtigkeit, die zum Beispiel während des Schlafes anfällt, können Schlafzimmermöbel aus Massivholz besser regulieren als kunststoffbeschichtete Möbel. Die unbehandelten Poren nehmen die Raumluftfeuchtigkeit in sich auf. Ändert sich das Umgebungsklima wieder, passt sich das Holz an, gibt die Feuchtigkeit wieder ab und bringt sich in einen Gleichgewichtszustand.
Massivholzmöbel erkennt der Laie
stirnseitig.

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Wer heute durch ein Möbelhaus schlendert, kann den Unterschied zwischen echten Massivholzmöbeln und Holzimitaten kaum noch erkennen. Jährlich wächst der Markt an kunststoffbeschichteten Möbeln weiter an und die Folienhersteller entwickeln immer bessere Holzoptik-Imitate. Allerdings gibt es einen einfachen Verbraucher-Trick, wie sich Massivholzmöbel gut erkennen lassen: Achten Sie auf die Stirn- oder Hirnholzseite eines Möbels, um sicher zu gehen, ein Massivholzmöbel zu kaufen. Die befindet sich zum Beispiel an Tischplatten oftmals an der Kopfseite des Tisches.
Grundsätzlich ist die Stirnholzseite immer um 90 Grad versetzt zum Maserverlauf von Massivholzflächen. An dieser Seite zeichnen sich die Jahresringe und Poren des gewachsenen Baumes ab. Beides lässt sich mit dem bloßen Auge besonders gut erkennen. Der Maserverlauf von Massivholzplatten geht meistens über die längste Seite des Möbelteils, denn die stehenden Fasern machen es besonders robust und stabil. Bei längsseitigen Stirnholzkanten werden mehrere Plattenteile benötigt, um eine große Fläche zu erhalten. Ist doch die Breite von Bäumen im Gegensatz zum Höhenwachstum begrenzt.
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