ERA Magazin - besser Wohnen

Einbrecher haben Hochkonjunktur!

Richtige Vorkehrungen schützen vor unliebsamen Überraschungen

Die Fenster sind besonders beliebt
Alte Fenster sind häufig nicht nur Energievernichter und Komfortkiller. Auch in Sachen Einbruchschutz bieten sie oft nicht einmal einem größeren Schraubenzieher Paroli. Wer sein Geld in neue, einbruchsichere Fenster investiert, schläft nachts ruhiger, spart nebenbei teure Heizenergie und der Komfort in den eigenen vier Wänden steigt spürbar. Doch was macht ein sichereres Fenster aus? Dazu der Experte: „Fenster mit Einbruchhemmung bieten zahlreiche Schutzfunktionen. Diese werden mit einbruchhemmenden Sicherheitsbeschlägen mit Pilzkopfverriegelungen und passenden Sicherheitsschließblechen, einer stabilen Befestigung der Sicherheitsverglasung im Fensterflügel und einer korrekten Montage des Fensters im Mauerwerk erreicht.“ Zusatzausstattungen wie Alarm- oder Überwachungsanlagen mit Sensortechnik ergänzten diese Sicherheitsfeatures sinnvoll. Ganz wichtig: Sind die Fenster noch relativ jung und damit sowohl energiesparend als auch komfortabel, kann man auch über eine Nachrüstung zum Beispiel mit Sicherheitsbeschlägen mit Pilzkopfzapfen oder mit Sperrriegeln am Rahmen und im Mauerwerk nachdenken. Auch damit lässt sich der Einbruchschutz signifikant erhöhen.

PM-2018-VFF-Miniserie Einbruchschutz III - Automation 3_bearbeitet

Auch die Türen müssen sicher sein
Auch beliebt für den Einstieg ins Eigenheim sind neben den Fenstern die Haus- und Wohnungstüren. te Haustüren sind teilweise sehr leicht zu öffnen. Ein größerer Schraubenzieher oder der berühmte ‚Kuhfuß‘ reichen häufig schon aus. Besser also, man rüstet auf eine einbruchsicherere Haustür um. Doch was macht eine sichere Haustür aus? Dazu der Experte: „Eine Haustür, die Einbrechern Paroli bietet, besteht aus verstärkten Türblättern, einem stabilen und gut verankerten Türschloss, aus Bandseitensicherungen aus Metall und aus Glaseinsätzen aus Sicherheitsglas. Dieses Paket sorgt für eine erhöhte Einbruchhemmung.“ Ergänzend gebe es Sensoren, die einen Glasbruch oder die Öffnung der Haustür melden. Erweitert mit Kamerasystemen, modernen Fingerprint-Systemen und einer motorischen Mehrfachverriegelung wird Einbrechern das Tagwerk wirksam erschwert.

Moderne Automation macht sicher
Bei gesicherten Fenstern und Türen ist in Sachen Einbruchschutz noch lange nicht Schluss. Eine passende Automation kann zusätzlich helfen, Langfinger von ihrer „Arbeit“ abzuhalten. Das gilt besonders für Gelegenheitstäter. Der Klassiker: Auf der Fahrt zur Arbeit oder in den Urlaub fällt einem das „auf Kipp“ gestellte Fenster im Obergeschoss wieder ein. Hier hilft zum Beispiel ein kurzes Tippen auf das Smartphone oder ein Befehl über den Tablet-PC und der potenzielle Einbrecher steht vor verschlossenen Fenstern. Dazu kommen Systeme, die das korrekt verschlossene Haus zum Beispiel über eine Alarmmeldung bei gewaltsamem Öffnen des Fensters, bei Glasbruch oder bei Bewegung im Haus schützen. Der Experte: „Mittels moderner Anwesenheitssimulationen können zusätzlich die Lampen im Haus ein- und ausgestellt und die Rollläden herauf- und heruntergefahren werden. Für mehr Sicherheit an der Haustür sorgen zudem moderne Zutrittssysteme inklusive Audio- und Videoüberwachung, wobei die Tür mittels Fingerprint-System, Schlüsselschalter, Transponder, Zahlenschloss oder Zutrittskarte bedient werden kann“. Das Kamerabild könne beispielsweise über einen Bildschirm an der Wand betrachtet werden oder es werde direkt auf das Handy übertragen. Das bringt einen echten Sicherheitsgewinn. FDer Expertenrat: „Lassen Sie sich zum Thema Automation von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Fachhandel oder bei den kriminalpolizeilichen Präventionsstellen informieren. Die Möglichkeiten sind mannigfaltig und einige Systeme sind bereits für kleines Geld realisierbar.“ Weitere Informationen zu Fenstern und Türen gibt es unter www.fensterratgeber.de.

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