ERA Magazin - besser Wohnen

DIE IDEALE LICHTQUELLE

Ins rechte Licht gerückt

©LUXXU, Charla Bar Chair in a Glam Bar, 6594151

 

Ob Deckenleuchte, Stehlampe oder Nachttischlampe – Licht schafft Atmosphäre und haucht den Räumlichkeiten Leben ein. Je nach Farbe oder Helligkeit kann Licht in einem Raum eine völlig andere Wirkung entfalten. Um das Beste aus jedem Zimmer herauszuholen, ist es notwendig, die Beleuchtung gut zu planen.
Als Faustregel gilt: Eine Mischung aus unterschiedlichen Lichtquellen wie Hintergrundbeleuchtung, Akzentlicht und Arbeitsbeleuchtung ergibt die ideale Beleuchtung. Vor allem in Räumen wie dem Wohnzimmer ist eine gut geplante Beleuchtung wichtig, da der Raum meist für unterschiedliche Tätigkeiten genutzt wird, welche unterschiedliches Licht erforderlich machen. Werden die Räumlichkeiten durch ein Zusammenspiel der Lichttypen erleuchtet, so ist die Wirkung am schönsten.
Wirkung und Farbe
Die ideale Hintergrundbeleuchtung strahlen Deckenleuchten aus, denn sie verhelfen dem Raum zu einem gleichmäßigen Licht mit wenigen Schatten. Für die optimale Wirkung sollte die Leuchte mit einem Dimmer versehen sein, um die Helligkeit je nach Bedarf zu regulieren. Akzentlichter werden eingesetzt, um das Zimmer durch die Hintergrundbeleuchtung nicht langweilig wirken zu lassen. Durch punktuelle Beleuchtung können einzelne Möbelstücke oder Accessoires betont werden, besondere Architektur hervorgehoben werden oder kleine Mängel im Raum kaschiert werden. Dekorative Leuchten können durch ihr Spiel aus Licht und Schatten besondere Akzente setzen, die den Raum behaglich wirken lassen.
Eine Arbeitsbeleuchtung sorgt für zielgerichtetes Licht, beispielsweise beim Arbeiten am Schreibtisch, beim Lesen auf dem Sofa oder beim Arbeiten in der Küche. Standleuchten oder helle Schreibtischlampen auf der Arbeitsfläche erzeugen hohen Kontrast und steigern so die Konzentrationsfähigkeit. Jedes Licht hat seine eigene Farbe, deren Wert in Kelvin gemessen wird. Warmes Licht hat einen Wert von 1.500 Kelvin, während kühles Licht rund 7.000 Kelvin aufweist. Generell unterscheidet man bei Leuchtmitteln drei Kategorien: Licht mit weniger als 3.300 Kelvin gilt als warmweiß, 3.300 – 5.300 Kelvin als neutralweiß und Licht mit mehr als 5.300 Kelvin als tageslichtweiß. Vor allem die Farbe des Lichts entscheidet über Wohnlichkeit und Behaglichkeit in den Räumen. Während im Wohn- und Schlafzimmer sowie in der Küche warmweißes Licht gewählt werden sollte, so empfiehl es sich, im Arbeitszimmer neutralweiße Lichtfarben einzusetzen, da der höhere Blauanteil anregend wirkt und sich ebenso wie die Form der kontrastreichen Beleuchtung positiv auf die Konzentration auswirkt.
Leuchtmittel im Überblick
Glühbirne: Lange Zeit war die Glühbirne das gängigste und beliebteste Leuchtmittel im Haushalt. Im Vergleich zu LED-Lampen sind Glühbirnen sehr kostengünstig, allerdings setzen sie den Großteil ihrer Leistung in Wärme um und verwandeln nur etwa 5% in Licht. Durch ihren hohen Energieverbrauch werden sie in beinahe allen Bereichen durch andere Leuchtmittel ersetzt. Die Ausnahme bleiben Taschenlampen und Autos.
Energiesparlampe: Eine Energiesparlampe benötigt bis zu 80% weniger Energie als eine herkömmliche Glühbirne und hält beinahe 20 Mal länger. Diese Leuchtmittel sind in drei verschiedenen Farben, warmweiß, neutralweiß und tageslichtweiß, erhältlich. Als Nachteil kann die lange Aufwärmzeit genannt werden, da Energiesparlampen meist erst nach einigen Minuten ihre volle Leuchtkraft erreichen. Leuchtstoffröhren: Was früher als unangenehmes, kaltes Bürolicht galt, hat sich dank neuer Technologien weiterentwickelt und hält immer mehr Einzug in private Wohnräume.
Leuchtstoffröhren sind heute in vielen Farben und Formen erhältlich und sind sehr platz- und stromsparend.
Halogenlampe: Diese Lampe spendet klares, weißes Licht und eignet sich daher besonders gut für die Beleuchtung im Arbeitszimmer oder in der Küche. Bei diesem Leuchtmittel werden die Farben von Wänden oder Möbeln nicht verfälscht.
LED-Lampe: Sie gilt als besonders effizient und langlebig, denn je nach Modell verbraucht sie bis zu 90% weniger Energie als herkömmliche Glühlampen. Durch ihre geringe Größe lässt sie sich sehr vielfältig einsetzen. LED-Lampen sind in verschiedenen Lichtfarben, von warmweiß über neutralweiß bis tageslichtweiß, erhältlich und leuchten ohne Aufwärmzeit sofort nach dem Einschalten in voller Helligkeit.